SK Stiftung Kultur
Home
  • 30.08.2010
  • Themenkurs Literatur op Kölsch noch freie Plätze!
  • 22.07.2010
  • Kölsch-Kurse Anmeldungen jetzt!
  • 15.07.2010
  • Eröffnung Sommer Köln 2010
  • 27.06.2010
  • Zum 25 . Todestag von Prof. Albert Schneider
  • 18.02.2010
  • "Köln hat was zu beaten"
  • 30.01.2009
  • Maler Bock
    Datum
    Thema
     
    30.01.2009
    Maler Bock
    Wer hat eine Idee?

    Das Kölner Original "Maler Bock" wird immer wieder mit einem Lied der hinter ihm herlaufenden Straßenjungen zitiert, dessen Anfangszeile lautet:
    „Maler Bock! Maler Bock! Stipp de sibben Hööner op!"
    Bis heute ist der Sinn bzw. Hintergrund dafür nicht geklärt. Adam Wrede erwähnt den Spruch in seinem Sprachschatz ebenso wie Josef Bayer in seinem Buch „Kölner Originale und Straßenfiguren“ ohne nähere Erläuterung.
    Auch Reinhold Louis nennt in seinem Buch über die Kölner Originale nur eine Vermutung. Er könnte im Zusammenhang mit den diversen Liebschaften des Maler Bock stehen (S. 108).
    Zuletzt wurde in dem Spruch eine Frauenfeindlichkeit gesehen. Gäste des Lokals Gernot`s in Nippes, Mauenheimer Straße 32, hatten den Maler mit "seinem" Spruch in der schönen Bleiverglasung entdeckt - und sich ein wenig aufgeregt. Allerdings steht er dort etwas anders geschrieben: "Stipp de sibben Höhner op!" Wer kann zur Lösung des Rätsels beitragen? Auf welche Qualität Bocks hat sich der Autor des Liedtextes bezogen?

    Reinhold Kruse
    (bekannt für seine Forschungen zum Stadtteil Nippes)

    06.09.2010