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Kölsche Grammatik
Kölsch sprechen ist eines, richtig kölsch sprechen nicht immer dasselbe. Kölsch hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Das ist gut so. Was durch die Medien (Presse, Musikszene, Fernsehen, Werbung) jedoch vielfach verbreitet wird, hat zum Teil nicht mehr viel gemein mit der kölschen Sprache. Standarddeutsche Einflüsse verdrängen die kölschen Idiome, nicht, weil das nun mal der Lauf der Dinge ist, sondern aus Unkenntnis. Das ist nicht gut. Natürlich beeinflussen sich Kölsch und Hochsprache im Rheinland gegenseitig. Für gewisse Wörter gibt es kein kölsches Pendant. In diesen Fällen greift man automatisch auf die kölsche Aussprache des standarddeutschen Wortes zurück. Das ist nicht neu. Wo jedoch im Kölschen andere Ausdrücke, Redewendungen, Vokabeln, grammatische Formen etc. als im Deutschen existieren, sollte man sie auch benutzen.
In der im März 2002 erschienenen Kurzgrammatik "Uns kölsche Sproch" werden die wichtigsten grammatischen Phänomene des Kölschen berücksichtigt. Wie der Name schon sagt, erhebt das Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist sozusagen zweisprachig verfasst. Für Kölschkenner auf Kölsch, für Imis auf Deutsch. Eine Reihe von Übungsaufgaben gestatten dem Lernenden seinen Wissensstand zu überprüfen.
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